Wohin sind die Reparationszahlungen geflossen? ( Teil 2/2)

Wird jüdisches Leid ausgenutzt? Der jüdische US-Professor Norman Finkelstein hat ein Buch geschrieben, das mit gewissen jüdischen Organisationen sehr hart ins Gericht geht, weil sie den Holocaust als politische Waffe mißbrauchen würden.

Wohin sind die Reparationszahlungen geflossen?

Deutschland hat für seine Verbrechen bezahlt. Auch in barer Münze. 1992 legte Professor Jörg Fisch von der Universität Zürich eine umfassende Studie mit dem Titel Reparationen nach dem Zweiten Weltkrieg vor. Darin steht: „Der Gesamtvorgang war sowohl hinsichtlich des Umfangs der Leistungen als auch der Zahl der Empfänger einmalig. Bis Ende 1987 beliefen sich die Entschädigungszahlungen auf gut 63 Milliarden Mark, während man zu Beginn mit drei bis vier Milliarden für die Entschädigung und mit fünf bis zehn für die Wiedergutmachung gerechnet hatte.”

In seiner 1996 erschienenen Autobiographie The Making of a Jew, schreibt Edgar Bronfman, Präsident des Jüdischen Weltkongresses über die Deutschen: „Ich habe herausgefunden, daß Deutsche sich noch schuldig fühlen am Holocaust, wie sie das auch sollten. Obschon sie Milliardensummen an Reparationen gezahlt haben, empfinden viele, sie schuldeten den Juden und Israel noch etwas. Das empfinde ich auch.”

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Oktober 1999: Mit ganzseitigen Zeitungsanzeigen (hier aus der ‘New York Times’) wurde die deutsche Wirtschaft von US-jüdischen Verbänden unter Druck gesetzt, indem Großkonzerne mit Sklavenarbeit in Verbindung gebracht wurden; so z.B. „Bayer’s Biggest Headache …” („Bayer’s größte Kopfschmerzen ­ Menschenversuche und Sklavenarbeit”).

Doch diese Gelder sind meist nicht direkt zu den Opfern des Holocaust geflossen, bemängelt Finkelstein, sondern zuerst in die Taschen jüdischer Organisationen. Während die Deutschen in den 50er Jahren bei den Verhandlungen mit der Jewish Claims Conference darauf bestanden hätten, daß die Gelder wirklich nur an Überlebende ausgezahlt würden, wurden die Gelder später nicht für jüdische Opfer, sondern für jüdische Gemeinden und allerlei schwer nachvollziehbare Projekte ausgegeben. Laut deutschen Angaben haben nur etwa 15 Prozent der Gelder die Überlebenden erreicht. Die Erklärung hierfür lieferte Norman Finkelstein in einem Interview der Publikation Salon: „Wissen Sie, warum die jüdischen Organisationen nicht alles Geld den Überlebenden zukommen ließen? Weil sie sagten, es gäbe keine weiteren Überlebenden mehr. Man hätte all ihre Bedürfnisse bereits gedeckt. Das ist wirkliche Ironie: In den 50er Jahren wurden die Gelder veruntreut, weil es angeblich nicht mehr genug Opfer gab. Heute behauptet man, all diese bedürftigen Holocaust-Überlebenden seien während all den Jahren in Armut dahingesiecht, weil ihnen die Deutschen kein Geld gaben. Ich finde das erheiternd.”

Im Gespräch sagte Finkelstein weiter, alle Überlebenden, mit denen er gesprochen habe, hätten stets gefordert, daß Deutschland die Entschädigungsgelder direkt an sie und nicht an jüdische Organisationen richte. „Meiner Meinung nach wirft das ein äußerst entlarvendes Licht auf die Holocaust-Industrie: Die Opfer der Nazi-Verfolgung vertrauen dem deutschen Staat mehr als den jüdischen Organisationen.”

Gizella Weisshaus, Holocaust-Überlebende und Sammelklägerin hat ähnliche Erfahrungen gemacht: „Ich reichte die erste Klage für eine Holocaust-Entschädigung gegen die Schweizer Banken ein. Die Wahrheit über diese Entschädigungsgelder muß ausgesprochen werden. Holocaust-Überlebende, von denen viele in Armut leben, wurden von großen jüdischen Organisationen betrogen. Fakten, welche diesen Skandal belegen, werden ignoriert. Norman Finkelstein durchbricht endlich das Schweigen. Ich lege jedermann nahe, dieses Buch zu lesen, um die wahre Geschichte unseres Leidens zu erfahren.”

Ihrem Anwalt Ed Fagan hat sie das Mandat entzogen. Dessen Gesamtrechnung beläuft sich auf 4 Millionen Dollar. Und Finkelstein zitiert die New Yorker Jewish Week: „Jüdische Gruppen und Überlebende ziehen nun die Samthandschuhe aus, um einen Teil der 1,25 Milliarden Dollar Entschädigung der Schweizer in die Finger zu bekommen.”

Die Art und Weise, wie der Jüdische Weltkongreß und seine Mitstreiter von den Schweizer Banken diese Wiedergutmachungssumme für nachrichten-lose Vermögen erkämpften (vgl. ZS 26, Seiten 8, 10 & 11), kann Norman Finkelstein nicht gutheißen. In seinem Buch zitiert er Gregg Rickman, den juristischen Berater von Senator D’Amato mit den Worten: „Wir haben die Schweizer Banken in den Gerichtssaal der öffentlichen Meinung gezwungen, wo wir die Zielsetzung bestimmten. Die Bankiers waren auf unserem Spielfeld, und wir wa- ren praktischerweise Richter, Schöffen und Henker zugleich.”

Finkelstein zeigt auf, wie manche Funktio-näre der jüdischen Organisationen immer wieder auf eine schnelle finanzielle Regelung drängten ­ bis hin zu Bronfmans Drohung vom „totalen Krieg” ­ damit die Schweizer Banken möglichst schon vor den abschließenden Berichten der eingesetzten Untersuchungskommissionen einer finanziellen Einigung zustimmten.

Zur Schweizer Sonntags-Zeitung sagte der New Yorker Politologe: „Solange das Verfahren in den Händen des Volcker-Komitees lag, konnten die jüdischen Organisationen keinen Anspruch auf Geld erheben. Sie wollten einen Teil der Beute für sich abschneiden.”

Deshalb sei es bezeichnend, daß man die von der Schweizer Regierung und den Schweizer Banken zur Verfügung gestellten Gelder nur schleppend an Holocaust-Überlebende ausbezahle ­ wo man es vor der Unterzeichnung der Zahlungsverpflichtung noch so eilig gehabt habe, weil doch jeden Monat so viele Opfer wegsterben würden.

Den häufig geäußerten Vorwurf, er lehne demnach finanzielle Entschädigungen ab, läßt Finkelstein nicht gelten: „Ich bin überhaupt nicht gegen Wie-dergutmachungszahlungen. Sie sollten nur in die Hände der wirklichen Opfer fließen und nicht in die Taschen jüdischer Gemeinden oder Organisationen.”

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Juni 1999: Bundeskanzler Schröder empfängt Edgar Bronfman (links) und Israel Singer (rechts) vom Jüdischen Weltkongreß und überweist unabhängig von der Zwangsarbeiter-Entschädigung 18 Millionen Dollar für 200 KZ-Überlebende.

USA nicht besser als die Schweiz

Im Zusammenhang mit den Schweizer Banken wies Norman Finkelstein in einem Gespräch mit dem Journalisten Viktor Frölke auf eine Nebenbemerkung im Volcker-Bericht hin. Dort stehe nämlich, daß auch amerikanische Banken auf nachrichtenlosen jüdischen Konten sitzen. Eine leider nur sehr oberflächliche Suche habe immerhin sechs Millionen Dollar ergeben, wobei der Kongreß die auszubezahlende Summe noch auf 500’000 Dollar reduziert habe. „Mit anderen Worten stehen die Amerikaner schlechter da als die Schweizer! Das bezeugte auch Seymour Rubin, US-Verhandlungsdelegierter im Streit mit den Schweizer Banken, vor dem House Banking Committee. Doch darüber wurde kein Wort berichtet. Kein einziges Wort.”

Außerdem hätte sich Amerika bei der Hilfe für jüdische Flüchtlinge während des Krieges kaum besser verhalten als die Schweiz. Diese habe ebenso viele Flüchtlinge in ihr kleines Land gelassen wie die gesamte, riesige USA, schreibt Finkelstein.

Daß die unablässigen Forderungen der ‘Holocaust-Industrie’ dem Judentum letztlich einen Bärendienst erweisen, glaubt nicht nur der Professor aus New York. In seiner vielbeachteten Dankesrede zur Verleihung des ‘Friedenspreises des Deutschen Buchhandels’ sagte der deutsche Dichter Martin Walser am 11. Oktober 1998: „Kein ernstzunehmender Mensch leugnet Auschwitz; kein noch zurechnungsfähiger Mensch deutelt an der Grauenhaftigkeit von Auschwitz herum; wenn mir aber jeden Tag in den Medien diese Vergangenheit vorgehalten wird, merke ich, daß sich in mir etwas gegen diese Dauerpräsentation unserer Schande wehrt. Anstatt dankbar zu sein für die unaufhörliche Präsentation unserer Schande, fange ich an wegzuschauen.”

Der verstorbene Vorsitzende des Zentralrates der Juden in Deutschland, Ignatz Bubis, attackierte Walser deswegen als „geistigen Brandstifter”. Ernst Müller, ein Auschwitz-Überlebender, kam Walser zu Hilfe und sagte in der Bild -Zeitung: „Solange Auschwitz ein Leierkasten-Vorwurf bleibt, wird die Erinnerung zum leeren Ritual und die Deutschen fühlen sich gezwungen, sich zu schämen, Deutsche zu sein. Diese unangebrachte Scham macht Auschwitz zum Tabu. Und Tabus sind gefährlich ­ wie eine eiternde Wunde.”

Von Zwangsarbeitern und Überlebenden der 2. Generation

Dennoch, die ‘Holocaust-Industrie’ ist erfolg-reich. Und wie. Für Finkelstein diente die Schweiz als Modell für das, was nachher kam. Die Sonntags-Zeitung zitiert ihn mit den Worten: „An der Schweiz erprobte die Holocaust- Industrie ihre Strategie. Man begann damit, Senator Alphonse D’Amato und die US-Regierung einzusetzen. Dann kamen die Anwälte mit ihren Sammelklagen hinzu. Als dritte Angriffsspitze traten die Bank-Regulatoren mit Alan Hevesi in Aktion. Und alles war unterlegt von einer Hysterie in den Medien. Es brauchte drei Jahre, um die Schweiz in die Knie zu zwingen. Deutschland, gegen das man im September 1998 aktiv wurde, warf das Tuch bereits im Oktober 1999.”

Von Deutschland (Österreich wurde ähnlich bearbeitet) wurden Entschädigungszahlungen für die Zwangsarbeiter gefordert. In Sammelklagen verlangten die jüdischen Organisationen 20 Milliarden Dollar. Dabei hatten die in den 50er Jahren beschlossenen Wiedergutmachungs-zahlungen an die Jewish Claims Conference die Zwangsarbeiter eingeschlossen. Trotzdem erschienen im Oktober 1999 in den USA ganzseitige Zeitungsanzeigen, welche deutsche Unternehmen öffentlich mit Sklavenarbeit (Mercedes-Benz) oder Josef Mengele (Bayer) in Verbindung brachten.

Deutschland kapitulierte. Im Juli 2000 dann stimmte der Deutsche Bundestag dem Zwangsarbeiter-Gesetz zu. Damit wird Deutschland zehn Milliarden Mark Entschädigung zahlen, die jeweils zur Hälfte von Wirtschaft und Staat zu tragen sind. Auch Schweizer Großversiche- rungen werden sich daran beteiligen, da sie vom Schweizer Bankenvergleich ausgenommen sind.

Im gleichen Monat nahm auch das österreichische Parlament ein ‘Versöhnungsfonds-Gesetz’ an. In diesen Fonds sollen sechs Milliarden Schilling (ca. 850 Millionen Mark) fließen. Der bereits erwähnte amerikanische Sammelklagen-Anwalt Ed Fagan geißelte dieses Angebot zur Versöhnung indes noch gleichentags als Verhöhnung.

Nach der jüngsten Zahlungszusage Deutschlands würde jeder jüdische Zwangsarbeiter 7500 Dollar erhalten ­ viel weniger als die Zwangs- arbeiter schon längst hätten erhalten können, wenn die Jewish Claims Conference das ursprünglich von Deutschland für diese Zwecke gezahlte Geld entsprechend verteilt hätte, schreibt Finkelstein.

Auch staunt er über die wundersame Vermehrung der Zwangsarbeiter: „Die Zahl der noch lebenden jüdischen Zwangsarbeiter stieg fast um das Zehnfache an; das Verhältnis zwischen nicht-jüdischen und jüdischen Zwangsarbeitern verschob sich drastisch. Will man der ‘Holocaust-Industrie’ glauben, sind heute mehr jüdische Zwangsarbeiter am Leben als vor einem halben Jahrhundert.”

Mit Billigung von Otto Graf Lambsdorff, dem deutschen Verhandlungsführer, können die Ansprüche von Zwangsarbeitern, die nach dem Februar 1999 sterben, auf ihre Nachkommen übertragen werden. Eine Vorgehensweise, wie sie von Holocaust-Überlebenden bereits praktiziert wird. So behauptet beispielsweise Israel Singer, Generalsekretär des Jüdischen Weltkongresses, da die Angriffe Hitlers dem ganzen Weltjudentum gegolten hätten, sei jeder überlebende Jude ein Holocaust-Überlebender.

Unter diese weitgefaßte Definition fällt logischerweise auch ein Jude, der den ganzen Krieg über sicher in den USA gelebt hat. Ob solche Menschen auch Anspruch auf Wiedergut- machungszahlungen haben, ließ Singer offen. Allerdings wollen bereits gewisse Nachkommen von Holocaust-Opfern, die selber nie einer Verfolgung ausgesetzt waren, für ihre Leiden entschädigt werden.

Beispielsweise behauptet ein Jude auf seiner Internetseite, obwohl er die Kriegszeit in Tel Aviv verbracht habe, sei er doch ein Holocaust-Überlebender, weil seine Großmutter in Au-schwitz gestorben sei.

„Ihre Eltern sind Holocaust-Überlebende. Macht Sie dies nicht zu einem Überlebenden der zweiten Generation?” Als an Norman Finkelstein diese Frage gerichtet wurde, reagierte er äußerst ungehalten: „Ich halte eine solche Vorstellung für abstoßend. Das ist doch bloß ein Versuch, den Holocaust für eine weitere Generation zu melken. Wenn ich das jemals zu meiner Mutter gesagt hätte, würde sie mir eine kräftige Ohrfeige ver-setzt haben! Und das mit Recht!”

Polen soll bluten

Inzwischen werden auch die armen Länder Osteuropas von den jüdischen Organisationen mit Geldforderungen belegt. Allen voran Polen, wo vor dem Krieg dreieinhalb Millionen Juden lebten. „Polnische Behörden befürchten, daß die Forderungen die Nation in den Bankrott treiben könnten”, zitiert Finkelstein die Jewish Week. Nach Zeitungsberichten geht es um Besitzwerte von bis zu 60 Milliarden Dollar.

Obwohl seine Familie aus Polen stammt und dort Besitz verloren hat, verurteilt er dieses Vorgehen der ‘Holocaust-Industrie’ aufs schärfste: „Wir wollen kein Geld. Der Vater meiner Mutter besaß einen kleinen Tabakladen, der Vater meines Vaters eine kleine Holzmühle. Jüdische Organisationen verlangen den Besitz meiner Großeltern zurück, ohne uns um Erlaubnis gefragt zu haben. Wir gaben niemals unsere Zustimmung! Das ist schwerer Diebstahl!

Genug ist genug. Die Jüdische Gemeinde ist reich genug. Sie hat es nicht nötig, für noch mehr Geld polnische Bauern von ihrem Land zu vertreiben, polnische Pächter aus ihren Heimen und polnische Kranke aus ihren Hospitälern. Die Jüdische Gemeinde hat viel Geld. Man muß das polnische Volk nicht noch ärmer machen.”

Arm sind auch die Palästinenser. Viele wurden von den Israelis 1948 enteignet und vertrieben. Deshalb fordern sie von Israel 40 Milliarden Dollar Entschädigung. Palästinenserführer Arafat legte diese Forderung im Juli 2000 dem israelischen Ministerpräsidenten Barak am Treffen in Camp David vor. Die Berichterstattung der Medien zu diesem Thema wird besonders interessieren.

Norman Finkelstein schließt sein provozierendes Buch mit einem persönlichen Credo: „Heute liegt die Herausforderung darin, den Nazi-Holocaust wieder zu einem rationalen Forschungsgebiet zu machen. Nur dann können wir wahrhaftig von ihm lernen. Die Abnormalität des Nazi- Holocausts entspringt nicht dem Geschehen selbst, sondern der ausbeutenden Industrie, die um ihn gewachsen ist. Die Holocaust-Industrie war schon immer bankrott. Es bleibt nur, dies öffentlich zu verkünden. Es ist schon lange überfällig, daß man sie aus dem Verkehr zieht. Die nobelste Geste jenen gegenüber, die untergingen, ist, ihre Erinnerung zu bewahren, von ihrem Leiden zu lernen und sie ­ endlich ­ in Frieden ruhen zu lassen.”

In diesen Worten liegt die Quintessenz von Finkelsteins Buch. Ein Werk voller Provokation und manchmal auch Wut. Das starke Gefühle ausdrückt und auslöst. Das sich nicht um jene akademische Zurückhaltung bemüht, die wir normalerweise von einem Universitätsprofessoren erwarten. Dennoch sind Finkelsteins Thesen wohlüberlegt und dokumentiert. Sie lassen sich nicht einfach von der Hand weisen.

Peter Novick, ebenfalls Jude und Professor, hat in seinem 1999 erschienenen Buch viel diplomatischere Töne angeschlagen. Doch auch er tadelt die „Instrumentalisierung” und „Sakralisierung” (Heiligung) des Holocaust. Da ist sich Novick mit Finkelsteins Kritik einig.

Jo Conrad/Benjamin Seiler

Alarmismus ist fehl am Platz

„Liebe Stern-Leser! Wie die Pest hat sich der Rassismus in unserem Land breit gemacht. Mit Haß, mit Gewalt und mit Mord. Darüber zu berichten war für den Stern immer journali- stische Pflicht. Doch das allein reicht uns jetzt nicht mehr.” Mit diesen Worten kündigte Chef-redakteur Andreas Petzold im Editorial zur Stern -Ausgabe vom 31. August 2000 die Aktion ‘Mut gegen rechte Gewalt’ an. Damit will das deutsche Nachrichtenmagazin Spendengelder gegen Neonazis und für ihre Opfer sammeln.

In diesem Sommer und Herbst verging kaum ein Tag, wo die Medien nicht das Schreckgespenst des Rechtsextremismus an die Wand malten. Grundtenor: „Stoppt den braunen Terror!” (Stern). Die Politiker befassen sich mit dem Thema, es werden Kommissionen gebildet und Maßnahmen verabschiedet. Vielerorts finden Demonstrationen gegen Skinheads statt.

Dagegen ist nichts einzuwenden, bestände nicht die Gefahr einer Überreaktion. Dieser Ansicht ist zumindest der Soziologieprofessor Kurt Imhof: „Der Alarmismus der Medien ist aufmerksamkeitsheischend, aber fehl am Platz. Von diesen politisch völlig marginalen Gruppierungen geht sicher keine Bedrohung der Schweizer Demokratie aus.” Ähnlich sieht es Professor Norman Finkelstein für die USA: Es sei erstaunlich, wieviel Medienpräsenz die Rechtsextremen in amerikanischen Medien hätten, obwohl sie doch nicht bedeutender seien als die ‘Gesellschaft für eine flache Erdscheibe’.

Im Interview mit der Sonntags-Zeitung kreidete der Zürcher Universitätsprofessor Imhof den Medien an, sie würden sich von den Rechtsradikalen instrumentalisieren lassen. „Wenn man den politischen Aktionen derart marginaler Gruppen eine so große Bedeutung gibt, ist das außerordentlich attraktiv für sie und zieht weitere Aktionen nach sich.” Der Herdentrieb des modernen Journalismus habe ein bemerkenswertes Ausmaß angenommen. Tabu- themen wie Rassismus und Gewalt seien eben in der heutigen Jagd nach Quoten-Renner: „Die moralische Empörung wie auch das Umgekehrte, das moralische Sich-gut-Fühlen, und die Bewirtschaftung von Trauergefühlen werden zu einem wichtigen Faktor im Aufmerksamkeitswettbewerb. Durch die Empörung über das moralisch Böse, oder dadurch, daß man das Böse outet, kann man im Wettbewerb um Einschaltquoten offensichtlich Punkte sammeln.”

Früher hatten die Medien vor allem eine Vermittlerrolle für politische Auseinandersetzungen, heute „haben wir in den Medien einen moralischen Alarmismus, auf den das politische System überhastet reagiert”, so Imhof. „Entsprechend gibt es sofort Kampfhunde- und Rechtsextremismuskommissionen.” Auch etablierte Parteien würden deshalb versuchen, klassische politische Themen moralisch aufzuladen. „Moral verkauft sich ­ zu viel davon ist dem Raisonnement [Urteilskraft] abträglich.”

Nein, die rechte Gewalt darf nicht verdrängt werden. Skinheads haben in Deutschland schlimme Verbrechen begangen. Diese Jugendlichen auszugrenzen, ist dennoch gefährlich. Vielmehr sollten wir uns fragen, weshalb gewisse junge Menschen zu solch vereinfachenden Weltbildern neigen. Kurt Imhof: „Es wäre viel angebrachter, das Phänomen mit einem distanzierten, analytischen Blick zu betrachten, als in diesen politisch-moralischen Alarmismus zu verfallen.” ­ Genau das gleiche fordert Finkelstein in Bezug auf den Holocaust.

Doch genau diesen Brückenschlag zu rechtsextremen Jugendlichen hat der heutige Journalismus zu einem großen Teil verunmöglicht. „Die Medien haben sich darauf geeinigt, daß der Rechtsextremismus das radikal Böse ist. Daraus gibt es eigentlich keinen Ausweg mehr. Wenn man nur ausgrenzt, gibt es keine Brücken mehr”, meint der Soziologe.

Auf Gefahren hinzuweisen ist legitim ­ ja, sogar notwendig. Panikmache aber wirkt immer kontraproduktiv. Jeder Psychologe weiß, daß negative Beeinflussungsversuche jeder Art schnell den Abwehrwillen ansprechen. Verbote laden geradezu dazu ein, sie zu übertreten. Ein freundliches Gebot hingegen wirkt besser als jedes Verbot ­ was sich nun dank den Wasseranalysen des Japaners Emoto sogar wissenschaftlich belegen läßt (vgl. Seite 28).

Denn jedes Verbot lenkt unser Aufmerksamkeit ­ unsere Gedanken ­ auf das zu Meidende. Gedanken aber sind die stärkste Kraft im Universum. Worauf wir ihre Energie lenken, das wird automatisch gestärkt. Wenn wir also ständig die ‘rechtsextremistische Gefahr’ an die Wand malen, müssen wir uns nicht wundern, wenn rechte Gewalt zunimmt.

Deshalb lehrt ein alter geistiger Grundsatz, man solle nicht gegen das Böse kämpfen, sondern für das Gute. Und Lao-Tse sagte: „Je mehr Gesetze, desto mehr Diebe.”

ben

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„Holocaust-
Überlebende wurden von großen jüdischen Organisationen betrogen.”

Gizella Weisshaus, Sammelklägerin

http://www.zeitenschrift.com/magazin/zs_28_01/2_holocaust.htm

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Gruß

Der Honigmann

egon tech

FREUNDE

ich bin wieder im Lande,zwar noch erheblich unter Zeitdruck aber hierzu muss ich etwas sagen:
Finkelstein muss man gelesen haben,The Holocaust Industry ist eine Anklageschrift an diejenigen,die sich immer anmassen,uns als Vieh/Goyems zu bezeichnen,sich am Leid anderer bereichernd,mit niedersten Interessen ihre wahnwitzig inhumanen Ziele anstrebend, DIE HERRSCHAFT ÜBER DEN PLANETEN !!!

Allein an dem mir geraubtem WISSEN werden MILLIARDEN DOLLAR unrechtmässig gescheffelt,alle auf dem Weltmarkt zu findenden,in der PYRAMIDE durch P&G vertriebenen High-Tech-Cosmetica sind mein geistiges Eigentum und viele andere Erfindungen für die MENSCHEN,PRO VITAE ebenso,bis hin zur NOBELVERGABE für Medizin vor 2 Jahren,alles nur geraubt…!!

Wer das LIED der “PRINZEN” ( ehemalige Thomaner ..) kennt:
” Es ist alles nur geraubt….” (!!!) der erkennt den Part,den diese Abart der anderen DNA mit dem Planeten treiben…!

Dies ist weder Hetze noch Beschönigung,dies sind einfach TATSACHEN,die momentan die Welt betreffen und die nichts aber auch gar nichts mit dem HUMANOIDSEIN zu tun haben…!

Nehmen wir nur mal das UNIVERSAL ANTITOXIN gegen fast alle pathologischen Erscheinungsbilder ( ” Viren , Bakterien,Pilze, falsche Zellteilung’KREBS’ oder nicht irreversible Schäden durch EMF und ionisierende Strahlung….!!!) sie raubten es, gaben in science &nature es als ihr Eigentum aus,von Jerusalem aus…!1
Sie produzierten die 1.CHARGE OHNE jedwede Zulassung für 600 Millionen in Dänemark und liessen sie verschwinden,sicher im EWIGEN EIS des Bill GATES…!!

Wer so direkt und ohne Maske den Planeten in Schutt und Asche legen will,sich der Handlanger der uns Regierenden bedient und anderer LÄNDER,ist ein KRAKE,der nichts auf diesem Planeten zu suchen hat und seine DNA-Herkunft nicht von MUTTER ERDE und seiner Grundfrequenz bekommen hat….!!

Bis zum heutigen Tage wird ein HAARP- HOLOCAUST realisiert, dem hunderte Millionen Menschen anheim fallen, sie geistig zu manipulieren, mit SCALAREN krankmachend ,in die ARME der bereitwillig wartenden MEDIZIN treibend,nicht nur HUNDERTEMILLIARDEN sondern DNA-veränderte Menschen fabriziert,die zu Zombies degeneriert,nicht mehr fähig sind,kritisch zu hinterfragen…!!
Wer auf die Strassen und Plätze schaut erkennt die unfassbare LETHARGIE….!!

FREUNDE,

schützt Euch und denkt daran,dass von denen keinerlei Hilfe zu erwarten ist,bedenkt,dass ich mit dem BABS-I KOMPLEX-SYSTEM =
Biophysical Anti Brainmanipulation System – Integration

für EUCH einen realen und exzellent wirkenden SCHUTZ finden durfte,unabdingbar zum Überleben mit freiem GEIST,denn ohne Freien Geist gibt es keinerlei FREIHEIT….!!

Die SCHULWISSENSCHAFT liegt in satanischer Hand und dient einzig und allein den ZIELEN der NWO, dem GEORGIA GUIDSTONE Plan !!

LG,der Schöpfung verpflichtet, EUER “ET”

egon tech etech-48@web.de
( benutzt mich,solange ich noch hier bin oder solange man mich lässt…neueste Generationen von BABS-I, BABS-I-Turbo und BABS-I-BOOSTER stehen in Tagen zur Verfügung,die Wirkung ist wie WORONESH unglaublich eben : ANTI-HAARP !!!)

Quelle: https://derhonigmannsagt.wordpress.com/2012/10/08/wohin-sind-die-reparationszahlungen-geflossen-teil-22-2/

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